Archiv für den Monat: Dezember 2015

Dein Hochbett

Hochbetten – Schäfchen zählen in der 1. Etage

Sie gelten nicht nur im Kinderzimmer als wahre „Raumwunder“. Wenn zwei Personen auf engem Raum einen Schlafplatz teilen müssen, spielt das Hochbett (hier das Etagen-Hochbett) seine ganzen Vorzüge aus. Es gibt aber noch andere Varianten des praktischen Möbels. Je nach Anwendungsbereich und Zielgruppe präsentiert es sich als Hochbett mit Rutsche, Hochbett mit Schreibtisch oder Hochbett mit Schrank. Worauf gilt es, bei der Anschaffung zu achten?

Das Hochbett – die Voraussetzungen müssen gegeben sein

Die meisten Hochbetten sind fürs Kinderzimmer und Jugendzimmer konzipiert. Das liegt vor allem daran, dass es sich im, unter und am Hochbett wunderbar spielen lässt. Mit ein wenig Fantasie wird so aus dem Hochbett eine Burg, auf dessen Rutsche der kleine Ritter aufs Trefflichste hinab aufs Feld zur Kissenschlacht rutscht. Bereits das Hochbett mit Rutsche weist somit auf zwei ganz entscheidende Kriterien hin. Kinder und deren Freunde sollten frühestens ab dem fünften, besser noch sechsten Lebensjahr mit einem Hochbett konfrontiert werden. Zudem sollten Eltern unbedingt auf die nötige Qualität achten.

Hochbetten – selig schlafen und heftig toben

Qualitativ anspruchsvolle Hochbetten für Kinder sind zumeist aus Buche massiv gefertigt (Pfostenstärke: 6 x 6 cm). Die Kanten der Bretter sollten sorgfältig gerundet und das Hartholz biologisch geölt sein. Das Hochbett wird über eine Treppe erreicht, die selbstverständlich ebenso massiv und robust gefertigt sein muss, wie das Hochbett selbst. Wichtig ist eine umlaufende Absturzsicherung, damit das Kind nachts im Traum seinem Bewegungsdrang nachgehen kann (auf TÜV/GS-Prüfsiegel achten). Am Tage lässt sich das Hochbett wunderbar erklettern, mithilfe der Bettdecke eine Zeltplane für das Indianertipi befestigen und unter dem Bett eine Höhle bauen. Frühestens ab dem fünften Lebensjahr sind die motorischen bzw. turnerischen Fähigkeiten so weit entwickelt, dass das Stufensteigen an der Leiter auch des Nachts im Halbschlaf ohne Gefahr möglich ist. Und auch, wenn es die Kids nicht so toll finden. Besser ist es, wenn das Toben ab Boden stattfindet, und der Schlafplatz der Nachtruhe vorbehalten bleibt.

Die vielen Varianten der Hochbetten – Fantasien ausleben

Da ist zunächst das Hochbett als Etagenbett. Im Besonderen geeignet für Geschwister, die sich ein kleines Kinderzimmer teilen müssen – oder auch, wenn sich spontaner Besuch angesagt hat. Spannend wird es, wenn sich der Raum unter dem Hochbett nach eigenen Vorstellungen nutzen lässt. Im Handel gibt es entsprechendes Stoffzubehör, dass sich mit nur wenigen Handgriffen am Hochbett befestigen lässt. Das reicht vom Bettvorhang und Betttunnel mit Tiermotiven der afrikanischen Savanne bis zum majestätisch in die Höhe ragenden Aussichtsturm der Burg. Während im Kinderzimmer die halbhohen Hochbetten (115 Zentimeter) anzutreffen sind, machen die Hochbetten im Jugendzimmer mit 180 cm Gesamthöhe ihrem Namen alle Ehre. Dieses Platzangebot ermöglicht dann auch die Kombination Hochbett mit Schreibtisch, an dem sich wahlweise die Schulnoten verbessern oder die ersten Liebesbriefe schreiben lassen.

Ein treuer Begleiter – wenn das Hochbett mitwächst

Last, but not least besteht ein weiterer Vorteil der massiven und in Modulen gefertigten Hochbetten darin, dass sie sich mit den Jahren in puncto Alter und Bedarf den Umständen anpassen. So werden beispielsweise aus einem Etagen-Hochbett mit nur wenigen Handgriffen zwei komfortable Einzelbetten – oder aus dem Hochbett wird ein gemütliches Sofabett. Die Leitern lassen sich im Übrigen wahlweise links oder rechts am Bett montieren und die Hochbetten mit entsprechenden Regalen kombinieren (später bei Einzelbetten als Stellregal).
Die einzelnen Varianten der Hochbetten – mit Spaß spielen, schlafen und arbeiten.